H O M E
W I R   C H R I S T E N
J U G E N D A R B E I T
B E R I C H T E
V E R A N S T A L T U N G E N
K U R Z   N O T I E R T
K I R C H G E M E I N D E N
D O W N L O A D S
 
A K T U E L L E   N A C H R I C H T E N   A U S   D E N   G E M E I N D E N
12.02.2008
Hundert Jahre moralische Instanz

Einhundert Jahre Neuapostolische Kirche Parchim, ein Jubiläum, das eines besonderen Festjahres würdig ist. Und so bildete das vergangene Wochenende den Auftakt zu vielen noch folgenden Festveranstaltungen und gleichzeitig einen ersten Höhepunkt.

Während am Sonnabendnachmittag mit Instrumentalisten und Chören des Kirchenbezirkes Prignitz in einem Konzert Musik ganz groß geschrieben wurde, fanden sich Gemeindemitglieder und geladene Gäste am Sonntagmorgen zu einem Festgottesdienst auf dem Parchimer Heiligen Geisthof ein.

Das helle, freundliche Gotteshaus war festlich geschmückt und bis auf den letzten Platz besetzt. Der Chor unter der Leitung von Peter Müller rahmte mit beeindruckenden Sangeskünsten den Gottesdienst ein, wunderbar ergänzt von Tobias Müller an der Orgel.

Schon vor dem eigentlichen Beginn konnten die Anwesenden die von Ewald Jargow verfasste Chronik der Gemeinde in Form eines kleinen Filmes sehen. Bezirksapostel Karlheinz Schuhmacher führte anschließend durch den gut zweistündigen Gottesdienst.

„Ich bin sehr dankbar, dass wir alle heute hier versammelt sind, in dieser historischen Stadt Parchim und in dieser schönen Kirche“, leitete der Bezirksapostel seine Predigt ein. Er gratulierte allen Gemeindemitgliedern zu ihrem Jubiläum, der Stadt Parchim zu diesem schönen Gotteshaus und sinnierte darüber, was sich in den vergangenen 100 Jahren getan hat, an guten, neuen, aber leider auch entsetzlichen Dingen.

Mit seiner eigentlichen Berufung und dem sich daraus ergebenden Handeln, das für jeden Einzelnen ein Thema sein sollte, beschloss Karlheinz Schuhmacher seine Predigt und gab auf diese Weise viel Anregung zum Nachdenken. Bezirksältester Ernst Stelte überbrachte dann die Glückwünsche aller Nachbarn ebenso wie der Vorsteher des Bereiches Güstrow.

Landrat Klaus-Jürgen Iredi verwies in seinem Grußwort auf die Neuapostolische Kirche als moralische Instanz und ihre damit verbundene Sinnfunktion. Er sprach der Gemeinde seine Anerkennung aus und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute. Eben so wie der anwesende Bürgermeister Bernd Rolly, der Glückwünsche für weitere 100 Jahre Kirchenarbeit mitbrachte. In seinem kurzen Grußwort stellt er eine Verbindung zwischen Glauben und Politik fest. Über die noch ganz druckfrische Chronik, die der Politiker aus den Händen von Uwe Haak erhielt, war er eben so erfreut wie Klaus-Jürgen Iredi.

Als Vertreter der katholischen Kirche sprach Doktor Stephan Handy einige Worte und forderte die Menschen auf, aus der Wirklichkeit heraus zu leben. Volker Schubert, der als Vertreter der Sankt Mariengemeinde zu Gast war, erinnerte sich in seinem Grußwort an die Zeit, in der auf dem Heiligen Geisthof noch keine Kirche stand, an den Neubau 1996 und berichtete über die bevorstehende Dachstuhlsanierung der Marienkriche.

„Es gibt viele unterschiedliche Kirchen, einiges was sie trennt, aber vieles was sie vereint.“ Mit diesen Worten beendete Bezirksältester Ernst Stelte diesen denkwürdigen Vormittag und lud anschließend alle geladenen Gäste zu einem kleinen Empfang ein. (Quelle: Schweriner Volkszeitung)
     © junge-CHRISTEN.info Design und Programmierung: Creutzberg & Partner Internet- und Werbeagentur XStat-Besucherzähler