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| A K T U E L L E N A C H R I C H T E N A U S D E N G E M E I N D E N |
18.07.2007
„Was soll das denn werden, wenn`s fertig ist?“
Dies ist eine von vielen Reaktionen auf die Entscheidung, dass Vorsteher Hirte Hans-Jürgen Mochalski als Bezirksevangelist die Nachfolge des designierten Bezirksältesten Eduard Nieland antreten wird. In einem Brief wandte sich Gebietskirchenleiter Bezirksapostel Armin Brinkmann an die Geschwister der Gemeinden des Bezirkes Recklinghausen, um die Nachfolgeregelung des im Oktober in den Ruhestand gehenden Bezirksältesten Lothar Robak bekannt zu geben.
Rückblick:
Nach der „Inruhesetzung“ von Hirte Michael Timmerberg 2005 brauchte die Gemeinde Herten über ein Jahr um zu erholen. Der Amtsbrüderkreis war geschwächt und die Glaubensgeschwister verunsichert. Nachdem Hirte Mochalski die Gemeindeleitung Anfang 2006 übernahm, konnte man einen leichten Aufwärtstrend in der Gemeinde(arbeit) feststellen. Doch kaum hatte die Gemeinde etwas Luft geholt, wurden die ersten Amtsbrüder wegordiniert und somit die seelsorgerische Arbeit beeinflußt.
Den ersten den es getroffen hat war Diakon *, der zunächst „leihweise“ als Dirigent nach Scherlebeck ging und dann letztendlich auch dort blieb. Den nächsten den es erwischt hatte, war Diakon * - auch er ging erst wieder leihweise als Dirigent nach Recklinghausen-Nord, dann fest.
Zum Schmunzeln: Als wir in unserer Gemeinde an einem Sonntag keine Dirigenten hatten, schickte uns der Bezirksälteste Lothar Robak einen Gastdirigenten zur Aushilfe nach Herten. Aus welcher Gemeinde kam der Dirigent? Gemeinde Recklinghausen-Nord. Und es war nicht *. Wie das wohl bei den Geschwistern ankam?
Einige Amtsbrüder sind mittlerweile beruflich so stark eingespannt, dass sie ihre seelsorgerische Arbeit in der Gemeinde nur noch bedingt ausführen können. Dazu gehören drei Priester und drei Diakone. Zwei Diakone sind von Ihrem Amt beurlaubt. Vorsteher H.-J. Mochalski und Evangelist Hebestreit, der als Selbständiger ohnehin beruflich stark eingespannt ist, sind zusätzlich für diverse Bezirksaufgaben tätig und stehen für die Gemeindearbeit nur bedingt zur Verfügung. In dieser Situation kann man schnell an das Kinderlied „10 kleine Amtsbrüder“ denken.
Die Krönung war dann die Wegordinierung von Priester Raimund Gauert. Er dient jetzt als Vorsteher in der Gemeinde Recklinghausen-Nord. Herzlichen Glückwunsch Gemeinde Recklinghausen-Nord. Wir freuen uns für Euch, dass Ihr jetzt einen so lieben, verständnisvollen und glaubensstarken Seelsorger habt. Dass in unserer Gemeinde ein großes seelsorgerisches Loch gerissen wurde, ist der Kirchenleitung ja egal. Ein adäquater Ersatz, wie Apostel Schwerdtfeger versprochen hat, ist bis jetzt auch noch nicht in Sicht. Der Weggang von Priester Raimund Gauert hat die Gemeinde am stärksten getroffen, weil er nicht nur unser Seelsorger war, sonder auch Freund, Berater und Vorbild. Auf ein mehrseitiges Protestschreiben unseres Vorstehers an den zuständigen Apostel Christian Schwerdtfeger, in dem auf die obenbeschriebenen Amtsbrüdersituation hingewiesen wurde, hat der Apostel gar nicht reagiert! Die Gemeinde konnte nicht verstehen, dass man in dieser Situation so eine Entscheidung treffen kann.
Und wenn der Weggang von Priester Gauert die Krönung war, dann fehlen mir die Worte wie ich die Situation nennen soll, die uns letzten Sonntag getroffen hat. Gau? Super-Gau?
Jetzt soll unser Vorsteher H.-J. Mochalski für den Bezirk Recklinghausen als Bezirksevangelist und gleichzeitig als Gemeindevorsteher zuständig sein?! Er hat doch kaum die Arbeit als Vorsteher schaffen können!!! Und jetzt soll er noch zusätzlich die nicht unerhebliche Arbeit des Bezirkes übernehmen. (Zur Info: der zweite Bezirksevangelist Lucaß ist zurzeit immer noch krankgeschrieben!) Ich habe fertig !
Hier weitere Reaktionen (Zitate):
„Was soll denn der Sch*** jetzt?“
„Sind die denn verrückt geworden?“
„Wer soll den die Arbeit jetzt schaffen?“
„Ich habe kein Bock mehr?“
„Wollen die uns ver***schen?“
Übrigens: Recklinghausen-Nord ist die Heimatgemeinde von unserem Ältesten Lothar Robak. (Quelle: Gemeinde Herten, Text: C. Steffan)
Bemerkung: Namen auf Wunsch entfernt |
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