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D O W N L O A D S
 
G O T T E S D I E N S T E
01.10.2006
Erntedanksonntag mit Dank-Gottesdienst und vielfältigen Aktivitäten

In den Gemeinden Pößneck, Ranis und Rockendorf fanden am ersten Oktober-Sonntag die Erntedank-Gottesdienste statt, denen als Bibelwort Epheser 5, 20 „und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.“ zugrunde lag. Traditionell waren die meisten Altäre mit Brot bzw. Ähren, Früchten und auch Gemüsegaben dekoriert. Und wer an diesem Sonntag einen Betrag in den Opferkasten legte - als so genanntes „Dankopfer“ -, tat dies aus Dankbarkeit gegenüber dem dreieinigen Gott, dem Geber aller guten Gaben, aber auch im Gedanken, dass mit dem „Dankopfer“ ein wichtiges Element des kirchlichen Auftrags erfüllt werden kann: die unter Beweis gestellte „tätige Nächstenliebe“.

Die Kerngedanken des Gottesdienstes waren, dass nicht nur an die eingebrachte Ernte und damit an unser täglich Brot gedacht werden woll, sondern das unser Dank bzw. Dankbarkeit noch viel weiter gehen soll.

Allezeit für alles danken
Eine hohe Schule ist es, wenn man allezeit für alles danken kann, also auch in schwierigen Situationen des Lebens. Ein erster Gedanke könnte dann sein: „Also dafür muss ich nun wirklich nicht danken!“ Eher fragen wir Gott: „Was soll das nun wieder? oder wozu soll denn das gut sein?“ Vergessen wir nicht oft, für unsere Gesundheit dankbar zu sein? Meist denkt man daran, wenn es einem nicht so gut geht, man eine schwere Krankheit hat. Sind wir dankbar für Arbeit, Nahrung, Wohnung und Kleidung, oder ist auch das alles selbstverständlich? Die Liste liese sich beliebig fortsetzen. (mc)
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