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O T T E S D I E N S T E |
05.09.2007
Unser Denken, Reden, Tun und der Wille Gottes oder konnte nicht jeder glücklich und selig werden?
Was findet Zustimmung bei Gott? Ist unser Denken, Reden und Tun mit
dem Willen Gottes kompatibel? Bezirksapostel Klingler hielt am 05.09.2007
einen Gottesdienst in der Gemeinde Ranis - zu dem der evangelische
Pfarrer Preiser mit Frau begrüßt werden konnte - mit dem
Bibelwort aus 1. Korinther 10, 23 „Alles ist erlaubt, aber
nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles
baut auf.“
Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Bezirksapostel Klingler
den evangelischen Pfarrer Preiser und seine Frau und hieß beide
herzlich willkommen.
Jesus ist die fleischgewordene Liebe Gottes
Eingehend auf das vom Chor gesungene Lied „Gottes Liebe, Gottes Gnad´“ sagte Bezirksapostel Klingler, das Lied erinnert an die Bergpredigt. Jesus ist als Licht in die Welt gekommen und wir sollen als seine Kinder strahlen und die Liebe dem Nächsten zeigen, denn Liebe ist die Ausstrahlung des göttlichen Lichtes. Woher bekommen wir diese Kraft um dies zu tun? Aus der Gemeinschaft unter einander. Das ist die Aufgabe der gesamten Kirche Christi, des Leibes Christi in seiner Gesamtheit, kurz: von allen Christen.
Unser Denken, Reden und Tun muss mit dem Willen Gottes übereinstimmen
Wenn nur der erste Teil des Bibelwortes „Alles ist erlaubt“ für sich allein steht, dann freuen sich die Kinder und die Jugend würde sagen, dass es endlich keine Diskussion mehr gibt usw. Das führt zu Egoismus und ähnlich lautenden Erscheinungen. In all unserem Denken, Reden und Tun haben wir Eigenverantwortung gegenüber Gott, ob es mit seinem Willen kompatibel ist, also seine Zustimmung findet. Das bedeutet, alles muss dahingehend beleuchtet werden, ob das was ich gerade tue, der Erfüllung des göttlichen Planes dient. Jesus Christus den Menschen nahe bringen. Im Zusammenhang mit dem Gleichnis vom reichen Jüngling machte der Bezirksapostel die Tatsache deutlich, dass Nachfolge Christi immer zum Guten dient.
Wir sollen einander aufbauen
Wie oft wird der Nächste in der Schule, am Arbeitsplatz oder im Studium niedergemacht. Das ist nicht unsere Aufgabe als Christen, denn wir sollen einander aufbauen. Wie sieht es in der Gemeinde aus? All unser Tun muss die Gemeinde aufbauen.
Sünden sollen uns nicht gefangen nehmen
Nehmen uns Sünden manchmal nicht so gefangen wie ein Kind, das von einem Buch so begeistert bzw. hingerissen ist, dass es noch mit der Taschenlampe unter der Bettdecke liest, obwohl es schon schlafen sollte? Ein Klick am Computer und ein paar Mal „Enter“ genügt und man ist schnell auf einem Weg der von Gott wegführt. Hier haben die Eltern eine hohe Verantwortung. Das kann aber nur gelingen, wenn die Eltern nicht selbst darin gefangen sind.
Nicht von Satan den Willen Gottes zurechtbiegen lassen
Dient das was ich tue der Erfüllung des göttlichen Willens auf Erden? Damit leitete Apostel Wosnitzka seine Co-Predigt ein. Jesus hat sich immer unter den göttlichen Willen gestellt. Die Menschen versuchen immer wieder den erlaubten Rahmen nach ihrer Meinung zu erweitern. Adam und Eva war bspw. alles erlaubt - bis auf eines - nicht vom der Frucht des Baum der Erkenntnis zu essen. Sie haben sich von Satan den Willen Gottes zurecht biegen lassen. Unsere Aufgabe ist es - und die ist schwierig - die Sünde zu erkennen und klug sind die, die dann die Sünde meiden. Lassen wir uns von Gott hinweisen, was uns und der Gemeinde zum Guten dient. Wir neigen dazu den Rahmen bei uns selbst viel größer zu bemessen als bei unserem Nächsten.
Kein klares Ja oder Nein möglich
Wir müssen darum ringen, den Willen Gottes in dieser Zeit zu erkennen, so der Bezirksapostel. Oft wird gefragt: Kann man das so oder so machen? Und es wird eine Antwort von ihm erwartet. Vieles kann in der Gemeinde entschieden werden. Einfach überlegen und die Frage stellen: Entspricht das dem Willen Gottes? Und dann handeln. Er kann nicht sagen hier gibt es ein klares „Ja“ oder ein klares „Nein“. In Bezug auf das Bibelwort „… aber nicht alles dient zum Guten.“ ist das eine für den einen „Gut“ und für den anderen aber nicht mehr. Jeder muss für sich selbst überprüfen, ob das was er tut der Erbauung, dem Nächsten oder der Gemeinde dient.
Nach fast 40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit u.a. im Predigtdienst und in der Jugendarbeit wurde Priester Bernd Franke in den Ruhestand verabschiedet. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom gemischten Chor – unterstützt von vielen Pößnecker Sängern inkl. Dirigent, dem Kinderchor und einer Instrumentalgruppe umrahmt. (mc) |
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