|
 |
| G
O T T E S D I E N S T E |
27.05.2007
Wer aber dem Herrn anhängt, der ist ein Geist mit ihm – Pfingstgottesdienst 2007
Mit dem Grußwort aus Johannes 14,1 „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!" leitete Stammapostel Dr. Wilhelm Leber den Pfingstgottesdienst ein. Eingehend auf dieses Bibelwort wurde das Erschrecken der Menschen in alltäglichen Situationen dem Erschüttern des Herzens, der Seele, des Innersten gegenübergestellt. Menschen lassen sich z. B. durch Krankheiten oder durch Entwicklungen in der Gemeinde erschrecken. Dem Erschüttern des Herzens können wir unseren festen Glauben an Gottes Hilfe, Führung, Segen, Gnade, die erlösende Kraft und an die Verheißung (Wiederkunft Jesu) entgegenstellen. „Lass dich nicht erschüttern!" Ein tiefer Glaube an Gott und den Herrn wird auch in schwierigen Situationen helfen.
Von Jesus lernen
Das Einssein mit Gott, mit dem Herrn eines Geistes sein – der Stammapostel bezeichnet dies als unsere Lebensaufgabe. Wir wollen nie aufgeben, von Jesus zu lernen, uns an ihm zu orientieren.
Folgende Wesenszüge Jesu wurden dabei herausgearbeitet:
- er suchte stets die Verbindung nach oben zu seinem Vater, d. h. er war ein starker Beter
- er diente von ganzem Herzen (Fußwaschung bei den Jüngern) und setzte damit ein Zeichen der Hilfsbereitschaft über das normale Maß hinaus
- er wandte sich allen Menschen zu, auch denen, die sich am Rande der Gesellschaft befinden
Welche Schlüsse ziehen wir daraus? Seien wir starke, ernsthafte Beter! Seien wir hilfsbereit unseren Mitmenschen gegenüber – auch in einem Maße, in dem es nicht von uns erwartet wird! Gehen wir sachlich und vernünftig miteinander um! Distanzieren wir uns von niemandem bzw. schließen wir niemanden aus!Wie können wir dies umsetzen? Durch die Kraft des Heiligen Geistes – indem wir ein Einssein mit Gott anstreben.
Sich nicht in falscher Sicherheit wähnen
Bezirksapostel Jean Luc Schneider stellte die Nächstenliebe in den Mittelpunkt seines Predigtbeitrages. Jahrzehntelange Treue im Gottesdienstbesuch, Erfolge als Amtsträger in einer Gemeinde – dies seien oftmals die Ursachen für ein Gefühl falscher Sicherheit. Wichtiger ist jedoch das Wachsen in der Nächstenliebe. Gehen wir an die Arbeit.
Versöhnte Verschiedenheit in der Gemeinde
Apostel Volker Kühnle rief zu Mut für ein Leben im Glauben auf. Hinweisend auf einen respektvollen Umgang untereinander sprach er von „versöhnter Verschiedenheit.“
Manch einer wünscht sich vielleicht ein „Gänsehautgefühl“ durch Gottes Gegenwart, so Apostel Opdenplatz.
Selbsterkenntnis Voraussetzung für die Vergebung der Sünden
Vorbereitend auf die Feier des Heiligen Abendmahles sprach der Stammapostel die Selbsterkenntnis an, die Voraussetzung für die Vergebung der Sünden sei. Dass die Erkenntnis seiner Sünden gar nicht so einfach ist, wurde am Beispiel des Königs David deutlich gemacht, der auch erst durch die Strafrede des Propheten Nathan seine Sünden erkennt bzw. bekennt und danach Vergebung empfängt. Genüge ich schon dem göttlichen Anspruch? Diese Frage sollten wir in unseren Gebeten öfter mal stellen. (az) |
 |
 |
|
|
 |