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| W A S I S T D A S E W I G E L E B E N ? |
Ein Menschheitstraum. Der Mensch hat die Geheimnisse der Natur und seines eigenen Körpers entschlüsselt und verleiht somit sich selbst durch Manipulation ewiges (oder zumindest längeres) Leben. Aber die Natur lässt sich nicht überlisten. Der Körper des Menschen ist genauso vergänglich wie alles Materielle auf unserer Erde. Wozu also ewig leben, wenn doch alles vergeht?
Wie schon an anderer Stelle beschrieben, war der Mensch von Anfang an dazu bestimmt, in der Gemeinschaft mit Gott zu leben. Er ist ein Geschöpf Gottes, DAS Geschöpf Gottes. Seinem, Gottes, Bild gleich zu sein. Dann kam die erste Sünde in das Leben der Menschen. Verstoß gegen das einzige Verbot Gottes. Und mit dieser Sünde lud der Mensch Schuld auf sich. Dann sprach Gott ein Machtwort, verbannte den Menschen aus seiner Gemeinschaft und verhieß den Tod als Lohn für den Verstoß gegen seine Vorschriften. Den leiblichen Tod wohlgemerkt. Denn gleichzeitig verhieß er ja den, der der Schlange (dem Versucher – Satan – Teufel – wie immer ihr ihn nennen wollt) den Kopf zu zertreten und damit die Sünde zu besiegen. Wer das war (oder besser noch immer ist) habt ihr schon gelesen. Jesus Christus, der Messias oder Erretter oder Erlöser oder …
Durch seine Tat ist es uns Menschen möglich wieder in die ewige Gemeinschaft mit Gott zu gelangen. Ewiges Leben hat also nichts mit Reinkarnation, Seelenwanderung und anderen fernöstlichen oder gar esoterischen Lehren zu tun. Ewiges Leben ist die Rückkehr in die Gemeinschaft mit Gott.
Und wie soll das passieren? Das ist ein ganz schwieriges Thema, an dem sich schon Generationen von Theologen die Zähne ausgebissen haben. Denn diese Zusammenhänge stehen in dem kompliziertesten Buch der Bibel, der Offenbarung des Johannes. Wir werden aber an anderer Stelle versuchen und Grundzügen darüber zu reden. Ewiges Leben ist also nichts weiter als die ursprüngliche Bestimmung des Menschen, die man aber nicht automatisch erreicht. Aber auch hier kann ich nur sagen: es lohnt sich! Warum, werden wir später erörtern. |
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