|
|
 |
| W E R I S T J E S U S C H R I S T U S |
Schon von Anfang an war der Mensch, obwohl er von Gott geschaffen und ihm gleich sein sollte, nicht in der Lage, das einzige Gebot zu halten. Nicht zu essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen „sonst müsst ihr des Todes sterben.“. Eine Weile hielten es Adam und Eva aus, doch dann siegte die Neugier, weil ja die Schlange, also der Verführer und Widersacher Gottes, ihnen einflüsterte: ihr müsst nicht sterben, sondern ihr werdet so schlau wie Gott. Das hat gewirkt! Es wurde genascht und schwups, war das Größte was den Menschen gegeben war verloren. Sie wurden aus der Gemeinschaft mit Gott verbannt. Aber so sollte es nicht bleiben. Gott verhieß schon damals den, der den Bösen, den Satan, überwinden und damit die Sünde besiegen sollte. In der jüdischen Überlieferung, dem uns bekannten Alten Testament, wird auch im Verlaufe der Jahrtausende immer wieder auf den verheißenen Messias hingewiesen. Generation für Generation wartete auf die Erfüllung der Verheißung, hatte doch Gott bis jetzt alle Versprechen an das Volk Israel eingehalten. Aber wie das Leben so spielt, nahm das bewusste Erwarten des verheißenen Erlösers immer mehr ab, bis schließlich nur noch wenige wirklich auf ihn warteten. Und dann kam er. Ganz anders als man sich es vielleicht vorgestellt hätte. Nicht mit Pauken und Trompeten. Nicht in Prunk und Macht. Sondern klein und unscheinbar als Menschenkind, geboren in Bethlehem. Das war jenes Jesuskindlein, dessen sich auch heute noch viele zu Weihnachten erinnern und sei es auch nur der Geschenke wegen …
Aber wieso kann dieses unscheinbare Kind der Messias sein? Wer ist sich da so sicher? Wo sind die Beweise? Zuerst einmal: Beweise gibt es nicht, jedenfalls keine vorzeigbaren und nachprüfbaren. Es ist und bleibt halt immer noch ein Glauben. Und wie war das? Da wird von einer Jungfrau gesprochen, die ein Kind zur Welt gebracht haben soll? Das ist doch unmöglich … scheint zumindest so. Sicher, auch dafür gibt es keinen sichtbaren Beweis. Aber sollte nicht Gott, der Schöpfer aller sichtbaren und unsichtbaren Welt, nicht die Macht haben, dass eine Jungfrau ein Baby bekommt? In der Bibel steht es und alle Christen bekennen es: Jesus Christus, gezeugt vom Heiligen Geist (Geist Gottes) und geboren von der Jungfrau Maria. Den Rest, die Weihnachtsgeschichte, kennen die meisten von euch. Wenn nicht, nehmt doch einfach die Bibel zur Hand. Wie ging´s nun weiter? Schon als Zwölfjähriger hatte Jesus solch ein Wissen über die Inhalte der jüdischen heiligen Schriften, das er mit den damaligen Gelehrten mithalten und mitdiskutieren konnte. Und später, als er dann seine Jünger (so nannte man damals Schüler, die einem Gelehrten, einem „Rabbi“ nachfolgten) um sich scharte, hatte er nicht nur Wissen um diese Schriften, sondern konnte diese auch erklären wie kein Zweiter. Obendrein konnte er noch Wunder vollbringen. Er heilte Kranke, erweckte Tote und vergab Sünden. Wie bitte? Sünden vergeben? Aber das kann doch nur Gott! Genauso dachten auch die Juden damals. Abgesehen davon, dass sie ihn nicht als Messias anerkannten, weil sie anderes von ihm erwarteten, konnten sie nicht verstehen, dass ein Mensch sich erdreistet, Sünden zu vergeben. Das war zuviel. Der musste weg, musste sterben.
Und so sannen die führenden Juden darauf, wie sie diesen Jesus beseitigen könnten. Sie verklagten Ihn mit Scheinvorwürfen und falschen Verdächtigungen vor dem römischen Statthalter Pontius Pilatus. Nach langem Hin und Her hatten sie es geschafft. Er wurde gekreuzigt. Das bedeutet, mit Nägeln, die durch die Gliedmaßen geschlagen werden an einen Pfahl oder eben an ein Kreuz aus Holz geschlagen zu werden und dort langsam zu sterben. Und wozu dies alles? Nach seines Vater, Gottes, Willen sollte er die Sünden der gesamten Menschheit auf sich nehmen. Wie soll das aber gehen? Richtig begreifen kann man das nicht, man muss es halt glauben. Jesus Christus war Gottessohn und Mensch. Als dieser Mensch ging er als einziger eben solcher Mensch ohne Sünde über diese Erde! Er tat immer was sein Vater, was Gott wollte. Er handelte also stets nach Gottes Willen. Daher war er ohne Sünde, weil Sünde ein Zuwiderhandeln gegen Gottes Willen ist. Man denke nur an die zehn Gebote … Da eigentlich der Tod der Sünde Sold (oder Lohn) ist, Jesus aber sündlos war, hätte er also nicht sterben brauchen. Und weil er sündlos ans Kreuz genagelt wurde und ohne Schuld verurteilt und hingerichtet wurde, nahm er die Sünden aller Menschen auf sich und schuf die einzige Möglichkeit für uns Menschen, wieder in die Gemeinschaft mit Gott zu kommen. Sünde trennt von Gott und wer von uns ist ohne Sünde? Wer verstößt nicht gegen die Gebote Gottes? Nun sag nicht: ICH! Du hast noch nie gelogen? Noch nie etwas genommen was dir nicht gehörte? Keinen kleinen Götzen neben Gott? Nun, das allein hätte sicher nicht gereicht, uns ewige Gemeinschaft mit Gott zu bringen. Da war dann aber noch etwas, was am dritten Tag nach seinem Tod geschah. Das wird allgemein als Christi Auferstehung bezeichnet und den meisten von euch als Ostern bekannt.. Er überwand den Tod, in den er für uns sündhafte Menschen gegangen war. Das göttliche in ihm, die Kraft seines Vaters, Gottes, siegte über den Tod und damit über sie Macht des Satans. Dies brachte erst die Vollkommenheit der Erlösung für die Menschheit.
Aber so einfach ist das mit der Erlösung dann auch wieder nicht. Diese göttliche Macht der Sündenvergebung, der Erlösung von Tod und Teufel, um sprichwörtlich zu reden, kann erst bei dem Menschen wirksam werden, der bewusst eben diesen Gott als seinen persönlichen Gott und seinen Sohn Jesus Christus als seinen persönlichen Retter und Erlöser annimmt. Das kann bei dem Einen schnell gehen und bei dem anderen etwas länger dauern. Also werdet nicht gleich ungeduldig, wenn ihr noch nicht so weit seid. Wenn ihr wollt, wird das schon. ER will es auf jeden Fall! Wie kannst du denn nun Christus als deinen persönlichen Retter annehmen? Das versuchen wir dir an anderer Stelle noch zu erklären.
Wie ging es nun mit Jesus weiter? Er war noch 40 Tage sichtbar unter
den Menschen zugegen. Seine Jünger/innen und viele Menschen
sahen ihn und konnten ihn sogar berühren. Er gab eben diesen
Jüngern, den späteren ersten Aposteln noch viel auf
den vor ihnen liegenden Weg mit. Aber dann, am 40. Tag, wurde er
sichtbar vor ihren Augen gen Himmel gehoben. Jetzt fragt aber bitte
nicht wie! Lest in der Bibel nach! Dieser Tag ist uns bekannt als
Christi Himmelfahrt, dem einen oder anderen unter euch vielleicht
eher als Vater- oder Männer- oder Herrentag …
Seit dieser Zeit ist er wieder bei seinem Vater im Himmel. Also in der Gemeinschaft mit Gott. Er ging aber nicht, ohne vorher zu verheißen, das er dereinst wieder kommen will um die zu sich zu nehmen, die noch an ihn glauben und auf sein Kommen warten.
Jetzt lach nicht einfach sondern lies einfach weiter! Denn Jesus verließ die Erde auch nicht, ohne seinen Jüngern und denen die an ihn glauben, einen Tröster zu verheißen, der alle Tage bei ihnen sei. Das ist der Heilige Geist. Wer das ist? Lies selbst … |
 |
 |
|
|
 |