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| A R C H I V B E R I C H T E 2 0 0 6 |
05.05.2006 Das war das 1. Treffen auf der Ruine Schauenforst
Alle Jahre wieder kommt das Christuskind. Nein. Oder doch? Wir sind jedenfalls alle Jahre wieder auf der Ruine Schauenforst. Und es werden immer mehr. Und das Wetter wird immer schöner. Die Nächte im länger, äh kürzer. Und manche wollen gar nicht heim …
Sie sind schon Tradition geworden, unsere alljährlichen Besuche auf der Burgruine Schauenforst. Aber dieses Mal war es was ganz Besonderes: Ab 18:00 Uhr pilgerten rund 20 Jugendliche zu den geheimnisvollen alten Gemäuern bei Rödelwitz (zwischen Orlamünde und Großkochberg).
Anders, als bisher wolkenverhangenen Himmel oder sogar Regen, gab es gestern zum Auftakt Sonnenschein und 21°C! Nachdem man sich einen Schlafplatz im gemütlichen Burggebäude gesichert hatte, hieß es erstmal Essen fassen. Auf dem Grill konnten mitgebrachte Delikatessen fachmännisch zubereitet werden. Als Verdauungsspaziergang konnte man die enge Treppe im Turm „Bergfried“ erklimmen. Belohnt wurde die Mühe - erstmals in unserer Schauenforstgeschichte – mit einem Sonnenuntergang wie aus dem Bilderbuch! Anschließend versammelten sich alle am Lagerfeuer, genossen den äußerst leckeren Knüppelkuchen und wagten psychologische Analysen der verschiedenen Knüppelteig-Taktiken.
In einer lockeren Gesprächsrunde über „Kommunikation in unserer Kirche“ kamen viele schöne Gedanken auch zu anderen Themen zum Ausdruck. So erfuhren auch die Jugendlichen, die kein Internet haben, von unseren spannenden Diskussionen im Forum.
Und dann ging der Abend erst richtig los: „Es war richtig witzig!“ erklärte André Jahn am Morgen danach, denn unsere Lachmuskeln wurden bei Witzen, Liedern und „Stille Post" ganz schön trainiert. Außerdem wurde auch bei den geliebten Gesellschaftsspielen wieder die Gemeinschaft gepflegt.
Und während die meisten langsam in die Schlafgemächer verschwanden, hielten einige durch bis zum Morgengrauen. Die ersten (2) Frühaufsteher erklommen dann gegen 6:00 Uhr wieder den Turm und genossen den Sonnenaufgang, der bisher auch jedes Mal von Wolken verdeckt wurde.
Gegen 8:00 Uhr – zwei Stunden später als auf Schauenforst gewohnt – gab es Frühstück, das wie immer von unserer wunderbaren Christine vorbereitet wurde. DANKE!
Bis ca. 11:00 Uhr waren alle Sachen gepackt (außer die der Langschläfer), der Ausgangszustand wieder hergestellt und mit großer Freude auf das nächste Mal traten alle ihre Heimfahrt an. „Schauenforst ist immer klasse, aber heute war es eine ganz besondere Stimmung!“ wurde in Anita´s Auto das Erlebnis zusammengefaßt. (ak)
Bilderdownload als .rar-Datei 05.05.2006.rar (Größe der Datei: 10,5 MB) |
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