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| A R C H I V B E R I C H T E 2 0 0 6 |
10.11.2006 Eine Entdeckungsreise zu den fünf urchristlichen Aufträgen
Am 10.11.2006 haben wir uns auf die Entdeckungsreise zu den fünf urchristlichen Aufträgen begeben und diese gemeinsam in der Jugendstunde erarbeitet. Dazu gibt es zwei entscheidende Bibelstellen. Übrigens beschreiben viele Bibelstellen das Fundament für eine Gemeinde, aber Jesus hat in zwei Aussagen eigentlich alles zusammengefasst und als er einmal gefragt wurde, was das wichtigste Gebot sei gibt er in Lukas 10, 27 folgende Antwort: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst“.
1. Aussage:
Jesus aber antwortete ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt!“ (5. Mose 6, 5). Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. (Matthäus 22, 37-40)
2. Aussage:
Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus 28, 19-20).
Aus diesen beiden Bibelstellen lassen sich die 5 Aufträge ableiten:
- Anbetung: „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben, mit ganzem Herzen“
- Dienst: „Liebe deinen nächsten wie dich selbst“
- Evangelisation: „Geht zu allen Völkern und machte alle Menschen zu meinen Jüngern“
- Gemeinschaft: „Tauft sie“
- Jüngerschaft: „Und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe“
Ziel der Jugendstunde war es allen klar zu machen, welchen Auftrag wir als Gemeinde Jesu zu erfüllen haben. Die Aufträge hat nicht der Gemeindvorsteher oder der Bischof erfunden, sondern es handelt sich um die urchristlichen Aufträge. Damit – so ist allen klar – ist ein längerer Prozeß in Gang gebracht wurden, der die Jugendarbeit in den Gemeinde Pößneck, Ranis und Rockendorf verändern wird. Es ist Jesu Gemeinde, nicht unsere eigene. Jesus hat die Gemeinde gegründet, ist für die Gemeinde gestorben, hat der Gemeinde seinen Geist gesandt und wird eines Tages für seine Gemeinde wiederkommen.
Gesunde Jugendarbeit ist zielgerichtete Jugendarbeit. Was ist nun zielgerichtet: Jugendarbeit zu betreiben heißt nicht einfach, dass wir bei allem was wir tun verbissen irgendein Ziel verfolgen. Es bedeutet, dass wir die von Jesus festgelegten urchristlichen Aufträge verfolgen und das in unserer Arbeit deutlich machen. Danach wollen wir immer handeln, die Jugendarbeit an diesen Aufträgen auszurichten - es ist unsere Pflicht. Eine blühende Jugendarbeit hat Veranstaltungen und Strukturen, die diese Aufträge klar widerspiegeln. Die fünf urchristlichen Aufträge formen den zentralen Baustein, um den sich alle anderen Maßnahmen gruppieren. Finden wir sie gemeinsam heraus. (mc) |
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