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| A R C H I V B E R I C H T E 2 0 0 6 |
10.12.2006 Adventskonzert im Bürgerhaus Ranis
Am Sonnabend, den 09.12.2006, fand das gemeinsame Adventskonzert der Gemeinden Ranis und Pößneck im Bürgerhaus Ranis statt. Es ist schon fast eine kleine Tradition geworden, dass die Chöre der beiden Gemeinden sich gegenseitig unterstützen. Neu in diesem Jahr war unser vor wenigen Wochen neu gegründetes „Regionalorchester“ mit einem Durchschnittsalter von unter 15 Jahren. In der Besetzung 1 Chello, 4 Violinen und 3 Blockflöten brachte es die eingeübten Stücke in anbetracht der kurzen Vorbereitungszeit in erstaunlicher Qualität zum Vortrag. Auch der Kinderchor, der Männerchor, der Projektchor „Stadtkirche“ und der Gesamtchor trugen ein abwechslungsreiches Programm in unterschiedlicher Besetzung, teils mit Orgel- oder Klavierbekleidung vor. Den rund 120 Zuhörern wurden bekannte und weniger bekannte Lieder zu Gehör gebracht. Vom gemeinsam gesungenen „O du fröhliche“ bis zum lateinischen „Tollite hostias“ von Camille Saint-Saens war für fast jeden Geschmack etwas dabei.
Durch das Programm wurde mit einer Moderation geführt, die auf den wahren Hintergrund und Sinn des Weihnachtsfestes aufmerksam machen sollte. Das Programm und die Grundgedanken für die Moderation kann man als PDF-Dokument herunterladen.
Neu bei diesem Konzert war auch, dass jeder Besucher zum Abschluss von den Kindern ein zusammengefaltetes Blatt erhielt, auf dessen Rückseite das 2. Kapitel des Lukasevangeliums gedruckt war. Auf der Vorderseite konnte man die Worte aus Johannes 8,12: Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. lesen. Darauf war eine kleine Kerze geklebt. Dies wurde zum Abschluss des Konzertes wie folgt angekündigt:
Gestatten sie mir zum Schluss noch ein kurzes Wort. Christus wird auch als Licht der Welt bezeichnet. Deshalb auch die vielen Lichter zur Weihnachtszeit. Wir möchten ihnen heute noch eine Kleinigkeit mitgeben. Es ist nur ein Zettel. Auf diesem steht aber die Weihnachtsgeschichte in einer leicht verständlichen Übersetzung. Auf diesen Zettel ist eine kleine Kerze geklebt. Werfen sie die Sachen bitte nicht einfach weg. Legen sie sie an eine Stelle, an die sie sich erinnern, wenn es besonders dunkel in ihrem Leben wird. Dann können sie diesen Zettel hervorholen, die Weihnachtsgeschichte lesen (auch wenn es mitten im Sommer ist !) und die kleine Kerze anzünden. Das soll ihnen zeigen: Jesus kann zu jeder Zeit Licht in mein Leben bringen!
Damit fand ein schöner und abwechslungsreicher Nachmittag sein würdiges Ende. (bs)
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