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25.03.2006
Konzert im Stadtmuseum Saalfeld – Musik voller Zuversicht und Gottvertrauen

Musik begleitet unser Leben von Anfang an. Sie kann starken Gefühlen Ausdruck geben. Gedanken der Freude und der Trauer finden gleichermaßen in Melodien und Texten ihren Platz. Musik kann aber auch ein Quelle neuer Kraft sein. Geistliche Gesänge und Instrumentalwerke zeugen vom Vertrauen auf Gottes Hilfe auch in schwierigen Situationen. Genau dies ist in hervorragender Art und Weise mit dem Konzert unter dem Titel „Wohin soll ich mich wenden?“ zum Ausdruck gekommen. Das Konzert der vereinigten Kirchenchöre der Neuapostolischen Kirche hat dazu beigetragen neue Kraft zu schöpfen und hat auch gleichzeitig eine Antwort gegeben: Zu Gott soll ich mich wenden. Das ist die Quelle der Kraft und hat aufs Neue die Gewissheit vermittelt, dass Gott hilft.

Gemeinsam macht Singen und Musizieren besonders Freude. Die Gemeindechöre aus Bad Blankenburg, Gräfenthal, Pößneck Ranis, Rockendorf, Rudolstadt und Saalfeld kommen regelmäßig zusammen, um sich gemeinsam an größere und anspruchsvolle Stücke zu wagen.

Ihre ersten großen Auftritte hatten die ca. 60 Sänger bereits vor zwei Jahren in der Stadthalle in Bad Blankenburg. Die Dirigenten Ralf Franz und Steffen Lorenz zeigten mit Solisten, Chor und Orchester eindrucksvoll, wie geistliche Musik den Weg aus Not und Trübsal zu Freude und Sicherheit beschreibt. Dies geschah an Hand von altbekannten Kirchenliedern aber auch mit Werken von Schubert, Händel und Vivaldi.

Eingestimmt wurden die Konzertbesucher durch Chor und Orchester mit dem bekannten Werk von Franz Schubert „Heilig, heilig, heilig“, vorgetragen mit einer unter die Haut gehenden Dynamik. Danach ging es abwechslungsreich mit Vorträgen von Chor, Männerquintett, Doppelquartett, Sopransolo und Harfe, Orchester, Duett und Flügel weiter. Höhepunkt war das vom Doppelquartett vorgetragene „Denn die Herrlichkeit Gottes“ von Georg Friedrich Händel. Mit stehenden Ovationen bedankte sich das ca. 260 Personen zählende Publikum.


Stimmen einiger Konzertbesucher:
„Ich fand es sehr schön. Der Gesang und auch das Orchester haben mir sehr gut gefallen. Eine Freundin von mir spielt mit, deshalb bin ich auch gekommen“, sagte die junge Besucherin Sarah Knauer.

Auch Sonja Theske gefiel der Nachmittag sehr gut. „Als ich noch jung war, habe ich ja selbst noch bei so etwas mitgewirkt. Mir hat es sehr gut gefallen, dass auch Harfe gespielt wurde. Das hört man heute auch nur noch selten“, berichtete Theske.

„Wir fanden die Stücke wirklich alle sehr gut. Auch das abwechslungsreiche Programm und die Auswahl der Stücke hat uns sehr gut gefallen“, berichtete Wolfgang Creutzberg aus Pößneck und beschrieb damit die Richtungen von heiter bis sentimental. „Die Soloaufführungen waren ganz toll und auch die Vielseitigkeit des Orchesters hat uns sehr gut gefallen“, ergänzte Creutzberg. (Quelle: www.otz.de vom 27.03.2006)

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