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| A R C H I V B E R I C H T E 2 0 0 6 |
26.11.2006 Lichtblicke – ein Konzert zum Ewigkeitssonntag
Von „Tränen in den Augen“, „Gänsehaut“, „Besinnung“ und „Ergriffenheit“ war die Rede, als Besucher ganz spontan nach dem Konzert am Samstag, den 25.11.2006 in der Schloßkapelle Saalfeld mit den Mitgliedern des Jugendchores des Kirchenbezirkes Gera und den anderen Mitwirkenden ins Gespräch kamen.
Das anspruchsvolle Konzert unter dem Motto: „Lichtblicke - Musikalisches Leuchten in dunkler Zeit“ wurde von Thomas Hinzke geleitet, der auch Erklärungen zu teilweise englischen und lateinischen Texten gab und die Thematik des Konzertes erläuterte.
Die Dreieinigkeit Gottes – Vater, Sohn und Heiliger Geist – und das damit verbundene Gnadenangebot Gottes an alle Menschen – sehr ausdrucksstark und auf hohem Niveau setzten Chor und Instrumentalisten Gospels, Orgel- und Klavierstücke und a-capella-Beiträge zu diesem Thema um.
Die eingangs erklungene Trauermotette „Wie liegt die Stadt so wüst“ von Rudolf Mauersberger, die nach der im Jahre 1945 erfolgten Zerstörung der Stadt Dresden entstand, verbreitete zunächst eine düstere, traurige, depressive Stimmung, die sich dann allerdings im Laufe des Konzertes auflöste. Letztendlich empfand der Zuhörer viel Ruhe, Frieden, Kraft und Trost nach dem verklungenen „Wer bis an das Ende beharrt, der wird selig“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. (az)
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