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A R C H I V   B E R I C H T E   2 0 0 7
01.01.2007
Zum neuen Jahr – Rosch ha-Schana oder gute Reise?

Überall hört man gute Wünsche für den Jahreswechsel und das neue Jahr. „Guten Rutsch“ wünscht man sich am häufigsten. Die Herkunft des Begriffs ist umstritten. Zum Einen wird er von der jiddischen Form des jüdischen Neujahrswunsches Rosch ha-Schana abgeleitet, zum Anderen einer alten Redensart zugeschrieben, in der „Rutsch“ analog für Reise gebraucht wird. Wie auch immer.

Was erwarten wir vom neuen Jahr 2007?

Haben wir überhaupt Vorstellungen, was auf uns zukommt?

Wenn ich auf das scheidende Jahr zurückblicke, kann ich eines sagen: sowohl das Leitwort des Stammapostels für die neuapostolischen Christen „Bei dem Herrn findet man Hilfe. Dein Segen komme über dein Volk!“ Psalm 3, 9 als auch die Jahreslosung der „Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen“ „Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.“ Josea1, 5b haben sich bewahrheitet.

Es gab Neues und Verheißungsvolles, aber auch manche Aufregung und Enttäuschung. Manchem gingen Neuerungen oder Änderungen zu weit, vielleicht auch zu schnell. Anderen ging es zu langsam, sie verloren den Mut oder die Geduld. Ich für meinen Teil kann sagen (und da werden mir sehr viele ernsthafte Christen zustimmen): Bei dem Herrn habe ich Hilfe gefunden und er hat mich nicht verlassen oder fallen gelassen!

Was wünsche ich mir für das neue Jahr?
  • Die Nähe Gottes und die ständige Gewissheit, dass Christus für mich gestorben ist und durch sein Opfer meine Sünden vergeben sind.
  • Einheit in allen Gemeinden, Kirchen und der gesamten Christenheit trotz unterschiedlicher Ansichten.
  • Den Mut die richtigen Entscheidungen zur rechten Zeit zu treffen.
  • Ein feines Ohr, um den Willen Gottes zu vernehmen.
  • Die Kraft, diesen Willen in die Tat umzusetzen.
  • Verständnis füreinander.
  • Gesundheit und Frieden für meine Familie.
Und nicht zuletzt:
  • Das Christus erscheint und jeder nach seinem Glauben dazu bereit ist.

Das wünsche ich nicht nur mir, sondern Jedem! Und das getragen von den Losungen des alten Jahres, jedoch mit der Eindringlichkeit und der Hoffnung die in der Jahrslosung für das Jahr 2007 steckt: „Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?“ Jesaja 43,19a und mit der Hoffnung, das das Leitwort des Stammapostels für 2007 genauso gut dazu passt, wie im scheidenden Jahr.

Schauen wir auf das, was Gott an Neuem schafft und lassen wir uns von IHM immer wieder erneuern! Daher, ob guter Rutsch, Rosch ha-Schana, gute Reise, glückliches neues Jahr oder wie auch immer: Gehen wir es gemeinsam und mit Gott immer wieder neu an! (os)
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