H O M E
W I R   C H R I S T E N
J U G E N D A R B E I T
B E R I C H T E
V E R A N S T A L T U N G E N
K U R Z   N O T I E R T
K I R C H G E M E I N D E N
D O W N L O A D S
A R C H I V   B E R I C H T E   2 0 0 7
11.10.2007
Traurig, aber wahr

Eigentlich sollten wir als Christen doch stets bemüht sein, Verständnis zu haben. Doch wenn ich solche Nachrichten lese, dass eine neuapostolische Gemeinde angegriffen wird, bewaffnete Angreifer sogar Frauen und Kinder schlagen, nur weil sie Christen und keine Moslems sind, dann muss ich leider mit meinem Verständnis passen! Aber so ist es leider geschehen, wie aktuelle Nachrichten belegen.

Immer wieder hört und liest man von religiösen Auseinandersetzungen. Hier und dort, an so vielen Orten bekriegen sich Völker aufgrund ihrer Glaubensauffassung!! Überall wird gemordet, verbrannt, niedergerissen, entführt, geschändet! Warum?

Freund oder Feind?
Ist der Mensch der nicht „meinen Glauben“ trägt mein Feind? Muss ich ihm Böses wollen, nur weil er sich nicht bekehren lässt? Wo bleiben die Werte wie Toleranz und Akzeptanz?
Was ist daran so schwer den Glauben eines Menschen zu akzeptieren? Die Menschen glauben an so vieles, ist der Glaube doch eine rein persönliche Angelegenheit! Den 100%igen Glauben an etwas gibt es wohl kaum, jeder glaubt hier und da in Nuancen doch etwas anders. Oder eben etwas völlig verschiedenes. Aber muss das soweit führen dass man einander tötet?
Kann man seinen Nachbarn der einen anderen Glauben hat, nicht genauso behandeln wie die Mitglieder der eigenen Gemeinde?

Erschreckende Ausmaße
In den Christlichen Medien wird oft über Benachteiligungen von Christen in islamisch geprägten Gebieten berichtet. Angefangen bei der Vergabe von Arbeitsplätzen, bis hin zum Verbot ein öffentliches Lokal zu besuchen. Ja es ist schon soweit, dass ein ganzes Buch über die Verfolgung der Christen in der Welt geschrieben wurde. Ja, genau, es reicht um ein Buch zu füllen! Und leider geht es in dem Buch nicht nur um „Lokalverbot“, nein, darin wird von Mord gesprochen, ja man kann bald sagen Volksverhetzung!

Lasst uns Gott darum bitten, dass alle Christen - eben all seine Kinder - die in solchen Gebieten leben, Frieden finden! Frieden in der Seele, und vor allem Frieden in ihrer Umgebung! Beten darum, dass sie und ihr Hab und Gut bewahrt bleiben, sie ihren Glauben leben können ohne um ihr Leben zu fürchten, oder auch ins Gefängnis gehen zu müssen!
Beten darum, dass sich die Regierungen der Länder für sie einsetzen.

Am Sonntag, den 11.11.2007, ist der Weltgebetstag für verfolgte Christen. Eine gute Gelegenheit besonders an unsere Brüdern und Schwestern zu denken und für sie einzutreten.
Schön, dass der Tag auf einen Sonntag fällt, so sind viele Christen beieinander und können gleich im Gottesdienst gemeinsam dafür beten.

„Kann ein einziges Gebet einer gläub'gen Seele, wenn's zum Herzen Gottes geht, seines Zwecks nicht fehlen: was wird's tun, wenn sie nun alle vor ihn treten und zusammen beten? (aus: Betgemeinde heil'ge dich, von Christoph Karl Ludwig von Pfeil (1712-1784) (ak)
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