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D O W N L O A D S
A R C H I V   B E R I C H T E   2 0 0 7
12.11.2007
Gottesdienst mit Gedenken an verfolgte Christen

Im Gottesdienst der beiden neuapostolischen Gemeinden Pößneck und Ranis wurde am 11.11.2007 in besonderer Weise der unter Verfolgung lebenden Christen gedacht. Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort aus Johannes 14,1 „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“.

Gerade dieses Wort stellt in beeindruckender Weise eine Verbindung zu unseren verfolgten Mitchristen dar. „Am Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen nehmen Christen und Gemeinden aus über 100 Ländern auf allen Kontinenten teil, in „freien“ Ländern ebenso wie in den betroffenen Ländern selbst.“ war in einer Mitteilung der Evangelischen Allinaz zu lesen. In diesem Jahr blicken wir besonders in den Sudan und nach Indien. Sudan wird von der Neuapostolischen Kirche in Mitteldeutschland betreut und Indien in einigen Landesteilen. Immer wieder gibt es Anschläge auf Christen, wie auch unlängst in Pakistan passiert. Der Tag bedeutet eine konzentrierte weltweite Betgemeinde für unsere leidenden Schwestern und Brüder. Sicher lenkt ein Tag wie dieser unser Augenmerk besonders darauf, aber es bedeutet nicht, dass wir nicht jeden Tag darum beten sollen, sagte unser Gemeindevorsteher Herbert Tröger sinngemäß.

Leider ist die Lage der Häufigkeit der Verletzung von Religionsfreiheit zwar in den meisten Ländern gleichbleibend, nimmt aber in einigen sehr bevölkerungsstarken Länder wie Nigeria, Indien und Indonesien zu. Die nicht verfolgte Gemeinde Jesu kann angesichts dieser Situation nicht schweigen, sondern muss handeln, denn „wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit“ (1. Korinther 12,26). (mc)
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