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| A R C H I V B E R I C H T E 2 0 0 7 |
24.09.2007 Ein besonderer Abend
Am Freitag, den 21.09.2007, trafen sich zehn Geschwister aus verschiedenen Gemeinden zu einer besonderen Abendandacht aus Anlass des Weltgebetstages für den Frieden. Da es leider nicht möglich war, die Andacht in den Räumlichkeiten unserer Kirche durchzuführen, erfolgte dies in Form eines Hauskreises.
Wo man singt … Zu Beginn sangen wir gemeinsam mit Gitarrenbegleitung das Lied „Mach dir keine Sorgen, Gott kümmert sich um dich.“ Von Jörg Swoboda und Theo Lehmann. Der besondere Charakter und Inhalt des Liedes stimmte alle Teilnehmer auf diese Stunde ein. Nach dem anschließenden Gebet schloss sich eine Runde mit besinnlichen Beiträgen zum Thema Frieden an. Es wurde über alle möglichen Arten von Unfrieden und Friedlosigkeit gesprochen. Dem schloss sich nochmals ein gemeinsames Lied an. Von den gleichen Verfassern wurde das Lied „Ich lasse dich nicht fallen“ gesungen.
Was wird's tun, wenn sie nun, alle vor IHN treten und gemeinsam beten … Unter diesem Motto folgte eine kurze stille Zeit der inneren Einkehr und Sammlung an. Darauf folgte für jeden die Möglichkeit, im Stillen oder für alle vernehmbar, ein Friedens- oder Fürbittgebet für eine oder mehrere von Unfrieden betroffenen Gruppen oder Personen zu sprechen. Dieser Gebetskreis wurde mit einem abschließenden, zusammenfassenden Gebet beendet.
Wir singen euch Mut zu! Die Idee eines Bruders, doch den Refrain des ersten Liedes „Mach dir keine Sorgen“ für je eine spezielle Gruppe von Menschen zu singen und ihrer besonders zu gedenken, wurde sofort aufgegriffen und umgesetzt. Nach Nennung der Personengruppe wurde der Refrain angestimmt und besonders für diese Menschen gesungen:
„Mach dir keine Sorgen, Gott kümmert sich um dich. Hab keine Angst vor Morgen, Gott lässt dich nicht im Stich“
Es wurden mehrere Runden, da immer wieder neue Gedanken zu betroffenen Menschen kamen.
Ergriffen von der Stimmung dieser Stunde, der Nähe und Wirksamkeit Gottes und der Liebe Jesu, klang die Stunde zu manch nachdenklichem Gedanken aus, der nicht nur Menschen in Kriegsgebieten oder Christen in der Verfolgung zum Inhalt hatte, sonder auch an Schwestern und Brüder erinnerte, die durch Veränderungen in ihrem Umfeld und ihren Gemeinden den persönlichen Frieden verloren haben. Das tiefgehende, persönliche Gebet eines Bruders zum Abschluss der Andacht hat alle sehr berührt.
Da die beiden gesungenen Lieder mit ihren tiefgründigen Texten jeden berührt hatten, wurden spontan zwei weitere Lieder zum Ende gesungen: „Ja, Gott, du bist meine Rettung“ und „Herr, höre mein Gebet“ von den gleichen Autoren der ersten Lieder.
Daraus muss mehr werden Da es nun bereits die zweite Auflage eines Gebetsabends in Form privater Hauskreise war, bleibt als Fazit: Das nächste Mal müssen mehr Schwestern und Brüder sowie Mitmenschen erreicht werden, um diese besondere Stunde gemeinsam zu erleben. Dafür werden wir beten und arbeiten. (os) |
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