H O M E
W I R   C H R I S T E N
J U G E N D A R B E I T
B E R I C H T E
V E R A N S T A L T U N G E N
K U R Z   N O T I E R T
K I R C H G E M E I N D E N
D O W N L O A D S
A R C H I V   B E R I C H T E   2 0 0 7
26.02.2007
Jugendgottesdienst – Musik mal anders

Am 25.02.2007 fand in Rudolstadt unser monatlicher Jugendgottesdienst statt. Abgesehen von der guten Füllung des Kirchensaales (bedingt durch den nur begrenzt zur Verfügung stehenden Raum) gab es (für mich) eine positive und bemerkenswerte Abweichung gegenüber den bisherigen Gottesdiensten für die Jugend.

Während des Gottesdienstes trug der Jugendchor Gera (begleitet von zwei engagierten Gitarristinnen/en ) das Lied „Siehe, ich will ein Neues schaffen“ von Gerhard Schnitter vor, das für dieses Jahr kostenlos für alle christlichen Ge-meinden zur Verfügung steht. Den Link findet ihr hier.

Abgesehen vom aktuellen Bezug, war es sehr erfrischend, gerade einmal wäh-rend eines Jugendgottesdienstes etwas andere Klänge zu hören. Solche musikalischen Beiträge sind sehr dazu geeignet, sowohl die Lebendigkeit des Gottesdienstes zu verstärken wie auch die Aufmerksamkeit der jugendlichen Zu-hörer zu erhöhen.

Nicht verschweigen möchte ich, das mir etliche positive Meinungen zu diesem Gottesdienst zugetragen wurden, aber auch die dringende Bitte, Themen und Inhalte intensiver und eingehender zu behandeln, Begriffe und Zusammenhänge noch deutlicher zu erläutern.

Zitate aus Meinungsäußerungen:
„Zum Gottesdienst selbst muss ich sagen, dass mir das „demütig sein“ nicht ausreichend erklärt wurde.
Gefallen hat mir aber ganz besonders die Sache mit den Persönlichkeiten. Dieser Bezug kam auf, als ein weiterer Priester aufzeigte, dass wir alle solche Persönlichkeiten sind und etwas bewegen können. Dass muss nicht zwangsläufig auch sichtbar sein. „Es gibt auch Persönlichkeiten im Gebet.“. Das muss ich sagen ermutigte mich zu mehr Engagement.“

„Ich denke die Worte eines Priesters „Jesus nimmt euch so an wie ihr seid! Ihr könnt kommen mit euren Schwächen, mit euren Wünschen. Sagt es auch den Anderen (gemeint: die, die nicht an Gott glauben)!" hatten Widerhall. Denn wie geht es einem Jugendlichen? Man ist oft sehr emotional. Man ist dabei sich zu finden. Man sucht nicht nur sich, sondern vielleicht auch einen Partner … man entdeckt eigene Verhaltensweisen. Man lernt diese zu lieben oder zu hassen. Und dann ist da noch Jesus. man soll also auch noch wie Jesus sein … ich glaube das alles fordert Jugendliche sehr. (auch verheiratete „noch-Jugendliche“) Dann ist es gut zu hören, dass Jesus uns nimmt wie wir sind. Wer macht das im Leben schon? Nicht mal die Eltern, nicht mal der Partner nimmt uns so wie wir sind. Ja es gibt Menschen, die nehmen sich nicht mal selbst an …

Ich denke ein Gottesdienst ist Jugend-lichen eine Hilfe bzw. „Halt im Leben“ wenn Verständnis entgegengebracht wird. Und nicht wenn der Zeigefinger gehoben wird. Außerdem vermisse ich immer bei der „demütig-sein-Aufforderung“ das Eigentliche. Was heißt es denn demütig zu sein? Wann und wo kann ich es sein? Beispiele müssten genannt werden. Oder der Grund, warum soll ich demütig sein?“ Solchen Wünschen sollten sich wir uns nicht verschließen!

Eine kurze Anmerkung sei mir noch gestattet: die beiden Gitarren hätten gut und gerne auch noch weitere instrumentale Unterstützung verdient gehabt … eventuell durch ein Schlagzeug? Aber dies ist meine persönliche Meinung. (os)
Design und Programmierung: Creutzberg & Partner Internet- und Werbeagentur
XStat-Besucherzähler