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27.08.2007
Hochzeit in Pößneck – Anita und Andreas geben sich das JA-Wort

Am 09.08.2007 war es soweit. Anita Kinski wollte eine Frau Bär werden. Die standesamtliche Trauung erfolgte auf der Leuchtenburg bei Kahla und die kirchliche Trauung fand am 12.08.2007 im Beisein vieler Gemeindemitglieder und Gäste in der Neuapostolischen Gemeinde in Pößneck statt. Bezirksältester Stefan Standke – Leiter des Kirchenbezirkes Gera – hielt den Traugottesdienst.

Dem Traugottesdienst lag das Bibelwort aus Jesaja 26, 4 zu Grunde: „Darum verlasst euch auf den Herrn immerdar; denn Gott der Herr ist ein Fels ewiglich.“ Jesaja spricht hier das Vertrauen zu Gott an. Er fasst die Zeit zusammen, mit dem Begriff von Luther, immerdar. Gott hat nicht alle Zeiten und noch weniger alle Tage seinen Propheten vorab gezeigt. Der Prophet fordert auch daher die Gläubigen auf, dem Herrn immerdar zu vertrauen. Jesaja das ist auffällig, bezeichnet sie in anderen Bibelübersetzungen im Plural – Ewigkeiten. Vielleicht vordergründig ungewöhnlich, aber bei näherem Betrachten merken wir, dass Jesaja auch die menschlich erdachten Ewigkeiten damit ansprach.

Und hier wird es in einer Übersetzung interessant, die menschlichen Ewigkeiten vergehen, die Göttliche bleibt, von der einen vergänglichen übergehend, zu der anderen unvergänglichen Ewigkeit. Gott ist ein Fels für immer, er war immer und er bleibt immer, in alle Ewigkeit. Darum vertrauen wir oder verlassen wir wie Luther den Begriff übersetzt hat, uns ganz einfach nur auf den Herrn.

Jesaja wies oft und detailliert auf den neuen Herrn - den Sohn Gottes, Jesus Christus hin. Jesus verwies dann, als er die Erde verliess auf den Heiligen Geist, den 3. Vertreter der Gottheit welchen er uns allen erlebbar zurückliess, hin. Am Ende der Zeit wird dann Jesus alles wieder in die Vaterhände zurück legen. Darum verlassen wir die unzertrennbare Dreieinigkeit nicht – die den alleinigen und ewigen Felsen verkörpern – auch oder gerade nicht um schändlichen Gewinnes oder vermeintlichen Vorteiles willen.

Für die zukünftige Zeit gab Bezirksältester Stefan Standke das Bibelwort aus Psalm 103, 8 „Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte.“ mit auf den Weg und spendete im Anschluss den Segen Gottes. (mc)


Dank des Brautpaares in Gedichtform

Herzlich liebe Gratulanten,
liebe Freunde und Verwandten!

Zum schönsten Fest in unserm Leben
kamen viele von Euch gern.
Habt uns alle viel Freude gegeben, auch Ihr Lieben aus der Fern!

Geschenke, Geld und Blümelein
waren keinesfalls ein Muß!
Ja, wir können dankbar sein,
auch für jeden Kartengruß!

Allen, die an uns gedacht
und Grüße schickten uns wie wild,
sei großer Dank nun dargebracht
und unser schönstes Hochzeitsbild!

(Anita und Andreas Bär)

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