03.08.2008
Lübben lässt uns entzücken
Vorbei. Aus. Ende. Heimfahrt. Viel zu schnell verging die 4-tägige Jugendfreizeit vom 10.-13.07.2008 im Spreewald. Das Domizil für die 24 jungen Christen inklusive einiger mitgereister Freunde war wieder „Die Insel“ in Lübben. Anders als letztes Jahr gab es neben den sportlichen Aktivitäten auch Musik und ein Treffen mit Jugendlichen der Gemeinde Lübben am Freitag Abend. Samstag dann die obligatorische Paddeltour durch den Spreewald – oder würden Sie an der Ostsee bei schönem Wetter nicht baden gehen? Wobei „durch den Spreewald“ viel zu großspurig ist, denn von den ca. 1550 Kilometern an Wasserwegen paddelten wir gerade mal auf einer Strecke von ca. 1 Prozent. Den Abschluss bildete der Besuch des Gottesdienstes in der Gemeinde Lübben. Diesen umrahmte unser Jugendchor mit Klavierbegleitung selbst und gemeinsam mit dem Lübbener Chor.
Die Freude stand allen ins Gesicht geschrieben, als am Donnerstag so nach und nach jeder eintrudelte. Sie wurden herzlich in Empfang genommen, denn 8 junge Christen machten bereits seit 1 Woche dort gemeinsam Urlaub und hatten natürlich schon viel zu erzählen. Genauso wie letztes Jahr verschwand man dann schnell zum einräumen in den Bungalows, um danach gleich wieder zum Einkaufen zu fahren. Ein gemütlicher Grillabend neigte sich dann tief in der Nacht dem Ende zu.
Nach einem ausgiebigen und leckeren Frühstück wurde die Tagesplanung besprochen. Und die lautete: Wir fahren an den See – den Briesensee – denn den kannten wir. Der Sandstrand war wohl doch zu verlockend. Abends erwarteten wir dann Jugendliche aus der Gemeinde Lübben. Wir wollten grillen. Das taten wir auch, aber anders als geplant. Nachdem wir bei strahlend blauem Himmel und 30 °C am See lagen, überraschte uns auf der Rückfahrt nach dem Einkaufen ein Rundumgewitter. Die bereits glühende Grillkohle wurde vom festen in einen mobilen Grill „umgebettet“ und unters Dach geschoben. Zum Essen mussten dann leider alle in die Bungalows ausweichen. Aber danach, ja da schien dann wieder die Sonne und … weit gefehlt. Der Abend neigte sich noch nicht dem Ende zu. Wir sangen zuerst draußen, dann drinnen einige Lieder gemeinsam mit unseren Freunden aus der Lübbener Gemeinde, die wir am Sonntag im Gottesdienst singen wollten. Wir haben – wenn ich mich recht entsinne – so an die 2 ½ Stunden geprobt. Irgendwie wollte keiner aufhören. Es machte einfach zu viel Spaß und die gute Laune bescherte uns dann eine kurze Nacht.
Am Samstag herrschte optimales Paddelwetter. Wie das aussieht? Na so: 24 °C, eine leichte Briese Wind und Wolken. Wir fuhren alle nach Leipe zum Gasthof „Dubko-Mühle“, um 9 Paddelboote auszuleihen und in See, äh Spree, zu stechen. Ziel war das im Wasser liegende Dorf Lehde. Ein bisschen über die Hauptspree paddeln, zwischendurch mal links abbiegen, dann durch die Schleuse und immer der Nase nach, erreichten wir nach einer Rechtskurve und einem schmalen Kanal Lehde – und das zur Hauptverkehrszeit. Klingt einfach, ist es aber nicht. Wir kamen durch. Alle. Nur das Einparken war schwierig. Es gab keine Parkplätze. Dazu mussten erst ein paar „Autos“ beiseite geschoben werden. Dann war Beine vertreten angesagt und Essen und Trinken sowie der Besuch der „öffentlichen“ Toilette ;-) . Nach einer gewissen Wartezeit kam dann der Kahn. Also der Kahn auf dem die Spaß hatten, die nicht mitgepaddelt waren. Sie sind von Lübbenau aus nach Lehde und zurück gestakt worden, ohne Anstrengung. Die Paddler hatten noch eine ganze Strecke zurückzulegen. Alle in die Boote und ab in das Gewühl, hieß die Parole. Von Lehde Richtung Norden, dann halbrechts – hier gab es ein kleines Problem, da die ersten Boote halbrechts rechts liegen gelassen hatten – und dann rechts. Nachdem dann gegen 18:00 Uhr die letzten Paddler – insbesondere der 3er – den Ausgangspunkt erreicht hatten, ging es zurück nach Lübben und gleich weiter zur Generalprobe in die Kirche.
Sonntag, 09:05 Uhr, wir waren geschlossen im Gottesdienst der Gemeinde Lübben.
Die Jugendfreizeit ist zu Ende. Wir erinnern uns gerne an die gemeinsamen schönen Stunden, und wir kommen wieder – nächstes Jahr. (mc)
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Fotograf: Matthias Creutzberg
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