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J U G E N D A R B E I T
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D O W N L O A D S
 
B E R I C H T E

09.10.2008
Gott war da und hat Herzen bewegt – weit über 3500 Jugendliche feiern HSN

Was für ein Abend am 04.10.2008 – unvergesslich. Spirit pur … Mit einer tiefgehenden Predigt von Peter Wenz – dem Leiter der BGG Stuttgart – begann die HolySpiritNight (HSN). Der Fokus lag auf der Vergänglichkeit und der Kürze des Lebens sowie der nie aufhörenden Ewigkeit.  Danach erlebten wir einen emotionsgeladenen Worship und es war – so wie angekündigt – voll, laut, heiß und spät. Na gut, heiß im Sinne von warm war es nicht, aber das war wohl auch nicht gemeint!

Unser erster Lobpreis an diesem Tag liegt hinter uns. Ein grandioses Konzert – die Aufführung von Felix Mendelssohn-Bartholdy´s „Lobgesang“ – in der Neuapostolischen Kirche Esslingen I. Doch der Tag ist noch nicht zu Ende und wir fahren noch ins GOSPEL FORUM in Stuttgart zur HSN. Wir mischten uns unter die weit über 3500 Jugendlichen aus dem ganzen Land. Alle waren gekommen um Gott zu erleben, zu feiern, zu preisen … und wir sind mittendrin und nicht „nur dabei“.

Nach dem Vorprogramm und dem Countdown folgte eine packende Predigt von Peter Wenz – dem Leiter der BGG Stuttgart – zur Vergänglichkeit und der Kürze des Lebens sowie der nie aufhörenden Ewigkeit.  Er gab seiner Freude Ausdruck, dass jeder einzelne gekommen ist und sprach alle ganz persönlich mit „DU“ an. „DU bist nicht zufällig hier, Gott hat was vor mit DIR“. Er forderte alle auf, sich gegenseitig herzlich zu begrüßen. Neben mir standen zwei jugendliche Freundinnen und eine drehte sich auch zu mir um, nahm mich spontan in den Arm und sagte: „Schön, dass auch Sie da sind!“. Ist das nicht erhebend, besonders für die, die das erste Mal gekommen sind?

Länge des Lebens
Er erzählte von einer Glaubensschwester, die über 100-jährig letztens verstarb und von seinem besten Freund, den er als Kind jahrelang immer im Urlaub getroffen hatte. Unter dem Jahr wussten sie nichts voneinander, aber in dieser Urlaubszeit waren sie jedes Jahr die besten Freunde. Eines Tages kam ein Brief, mit der Nachricht, dass dieser Bub bei einem Verkehrsunfall – auf dem Schulweg stieg der Junge aus dem Schulbus aus und ein Auto raste in die Menge – ums Leben kam. Der Junge wurde „nur“ 10 Jahre alt. Darauf hin stellen sich so viele Fragen: Warum ist der Bus nicht mit etwas Verspätung angekommen? Warum, wieso, etc.

Zeit ist relativ
Das Empfinden über eine Zeitspanne ist sehr relativ. Wenn ein junger Mann beim Bund in Schleswig-Holstein stationiert ist und erst am nächsten Wochenende zu seiner „Schnalle“ hier in Stuttgart heim dürfte, dann empfindet er die Zeit der Trennung als total lang. Wenn aber nach einem gemeinsam erlebten Wochenende er wieder zurück muss, würde er sagen, dass er die Zeit mit seiner Freundin hier total kurz empfunden hätte.

Wenn man bspw. einen 25-jährigen fragen würde, ob das Leben von ihnen als „lang“ empfunden werden würde, würden sie, die gerade mal ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel haben, das bejahen. Wenn er selbst – Peter Wenz – gefragt werden würde (er hat schon ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel), würde er zur Antwort geben, dass die Zeit nur so gerast wäre.

Die Länge der Ewigkeit
Die Sahara ist die größte Wüste der Erde. Immer wieder, wenn er über die Wüste fliegt ist er erstaunt wie groß die Fläche ist. Mal kommt eine kleine Oase, dann wieder Wüste, Wüste, Wüste … Die Sahara ist ca. 25 mal größer als Deutschland. Komm jedes Jahr einmal her und nimm einen Teelöffel voll Sand von den Dünen und wirf den Sand in den Atlantik oder ins Mittelmehr. Wenn dann der ganze Sand im Meer versenkt wäre, dann ist die Ewigkeit vorbei. Allerdings sollte man dabei noch wissen, dass die Sahara jedes Jahr um mehrere Quadratkilometer wächst …


Von den Bergen (Aufnahme von einer HSN Anfang des Jahres)

Es gibt nur zwei Möglichkeiten
Das Leben ist mit einem Space Shuttle zu vergleichen, in dem wir sitzen. Wenn wir sterben, werden wir aus dem Space Shuttle herausgeholt und kommen in den Ewigkeitsbereich.

Egal, wie lange dein Leben hier auf der Erde ist. Ob du es als lang oder kurz empfindest. Egal ob du morgen gehen musst oder wie die Schwester 100 Jahre alt wirst. Irgendwann ist es vorbei und dann kommt die Ewigkeit und es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder man kommt zu Gott / Licht / Leben oder zu Teufel  / Finsternis / Tod. Die Entscheidung fällt hier … und es ist Deine Entscheidung …

Das tun was Jesus tat
Nutz die Zeit hier auf Erden so und tue das was Jesus geheißen hat: trösten, helfen … Wie schwer das ist, veranschaulicht die Frage in den Raum: Was sagst/machst du, wenn zu dir jemand sagt: „Du bist ein Arschloch!“? Dabei erinnerte er gleichzeitig an das Jesuswort „… Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen …“. Scheinbar kam von einer Ecke die Antwort: „Ebenso“. Das kannst du tun, aber das ist nicht im Sinne Jesu.

Dem Aufruf, eine Entscheidung für Jesus fest zu machen, folgten hunderte, denn viele hatten ihre Freunde mitgebracht – und jetzt war der Zeitpunkt gekommen. Sie wurden alle an den Altar zu Peter Wenz gebeten, damit für sie gebetet werden konnte, dass sie gesegnet und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden. So sei auch du bereit, dich immer wieder neu im Alltag für Jesus zu entscheiden. Gott hat großes vor! Sei mit dabei.


Take it all (Aufnahme von einer HSN Anfang des Jahres)

In der anschließenden Lobpreiszeit, konnte keiner mehr ruhig stehen bleiben. Mit anfangs schnellen und aussagekräftigen Liedern wie „Time Has Come“ oder „Yours is the kingdom“  hin in eine tiefe Anbetung unterstützt durch Songs wie „All for love“ oder „Von den Bergen“. Jeder der wollte, konnte Gott im Lobpreis persönlich begegnen und wir durften die Kraft des Heiligen Geistes erleben. Uns einte im Blick auf Jesus, diese lebensfrohe und -volle Verbindung – wir bleiben dran, am Herzen Gottes … Es war schon begeistert zu sehen, wenn weit über 3500 Jugendliche von ganzem Herzen Gott anbeten, und wie eine Generation voran geht, mit Jesus einen Unterschied auf dieser Erde zu machen …

Zwischendurch wurde besonders für die anwesenden Jugendleiter und Jugendgruppen gebetet, dass ihre Arbeit gesegnet wird und geistliches Wachstum eine Frucht dieser Arbeit ist. Ebenso wurde um Heilung für Menschen mit Gelenkproblemen gebeten.

Es war einfach fantastisch, wie stark Gottes Gegenwart spürbar war und so eine tiefe Predigt zu erleben. Absolut der Hammer. Anschließend saßen wir noch im ChillOut-Areal im Foyer des GOSPEL FORUMS zu Gesprächen bei Drinks von der Flash Bar zusammen, informierten uns an diversen Infoständen über Angebote der Gemeinde und stöberten uns durch den Büchertisch und die CD´s. (se,cs,mc)

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