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| B E R I C H T E |
19.05.2008
Cape Town in Plauen
„Fahrt Ihr heute nachmittag nach Plauen? Wissen wir noch nicht.“ So waren die Reaktionen Vieler gestern früh nach dem Gottesdienst, etwas verwunderlich angesichts der Tatsache, dass 8 der jungen Christen beim angekündigten Konzert mitwirkten.
Kurz vor 17:00 Uhr in Plauen: die neuapostolische Kirche war rappelvoll – und meine Schwestern und Brüder waren doch alle gekommen. Offensichtlich hatte die Neugier über die Trägheit gesiegt.
Was dann kam … hätte ich nicht für möglich gehalten – einfach INCREDIBLE (unglaublich)!
Der Plauener Bezirksälteste Blank hatte als Gastgeber in seiner kurzen und knackigen Ansprache ziemlich selbstbewusst angekündigt, dass es „Gänsehaut-Atmosphäre geben würde“. Na ja, mal abwarten …
Der neu gegründete Projektchor 2009 – der zum europäischen Jugendtag in Halle 7.a auftreten wird – bestehend aus ca. 120 jugendlichen SängerInnen, zusammengefasst aus 3 verschiedenen Jugend- und Gospelchören der neuapostolischen Kirchenbezirke Gera, Gotha und Plauen, dazu ca. 35 Instrumentalisten einschließlich einer Band („Ach du meine Güte“) und 4 Dirigenten: solche Dimensionen kannte der neuapostolische Insider innerhalb seiner Kirche bisher nur aus Cape Town / Südafrika.
Ein Konzertprogramm?! – gab es nicht; selbst der Chor kannte die Reihenfolge vorher nicht.
Das konnte ja heiter werden.
Die Dirigenten moderierten (fast) jedes Lied jeweils selbst kurz an, ihre Frische und Lockerheit sprang schnell über auf Interpreten und Publikum. So, als ob dieses Ensemble seit Jahren zusammen musiziert, wurde ein musikalischer Lobpreis Gottes zelebriert, der den Zuhörer „packte“: mal gefühlvoll, mal fordernd; mal lyrisch, mal rockig … plötzlich wippten die Beine, der ganze Körper mit, das Innere vibrierte, die Töne umarmten das Herz.
„Jugend ist nicht begeisterungsfähig“, „Jugend hat keinen Bock mehr auf Kirche“ – DENKSTE!
Diese Jugend macht mir Spaß, da ist mir um die Zukunft nicht bange. Was und wie gesungen und gespielt wurde: spitzenmäßig, mitreißend, einfach genial.
Trotz vieler Lieder in englischer und sogar in afrikanischer Sprache: die Emotionen sprangen über, das überwiegend ältere Publikum (!) ließ sich begeistern. Länge und Intensität der Standing Ovations sowie die geforderten Zugaben waren hör– und sichtbarer Beweis.
Was wurde denn eigentlich aufgeführt? Das soll nicht verraten werden. Kommt doch ins nächste Konzert – demnächst in Gera und in Ilmenau. Die Geigenkästen für freiwillige Spenden wollen noch mal gefüllt werden.
Eine Band in der Kirche? Seit gestern für mich nicht mehr weg zu denken.
„Gänsehaut-Atmosphäre?“ Mein lieber Bruder Blank: das war leicht untertrieben. Das Konzert war die BLANKe Sahne! (tr)
Bilderdownload als .rar-Datei
18.05.2008.rar (Größe der Datei: 4,1 MB)
Fotograf: Matthias Creutzberg, Katrin Mrotzek
Hörbeispiele werden in Kürze zum Download als mp3 auf dieser Webseite angeboten. |
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