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B E R I C H T E

23.12.2008
WANTED – LEADER OF THE CONGREGATION

Die neuapostolische Kirchgemeinde Pößneck (Ostthüringen) sucht einen neuen Gemeindeleiter zum 01.02.2009. Folgendes Anforderungsprofil sollte der „Neue“ mitbringen:

  • Er ist bemüht, ein Hirte für alle ihm Anvertrauten zu sein, besitzt also vor allem seelsorgerische Kompetenz.

  • Unser neuer Gemeindeleiter sollte geistliche Impulse setzen können, besonders für seine engsten Mitarbeiter(innen).

  • Die Vision für eine lebendige und wachsende Gemeinde 2014 (Gebietskirche Mitteldeutschland) trägt er nicht nur mit, sondern fördert und begleitet sie aus innerer persönlicher Überzeugung aktiv (d.h.: den Veränderungsfähigen und Veränderungswilligen ein großes „Dach“ zu bauen, unter dem sie sich entfalten und entwickeln können; den Traditionellen, den Uninteressierten und Gleichgültigen zu vermitteln, WARUM die Vision 2014 überhaupt nötig ist; den „Stummen“ Mut machen „zu reden“, …)

  • Neue Wege zu gehen macht ihm keine Angst, sondern er sieht darin die Möglichkeit zur Weiterentwicklung der Gemeinde.

  • Er besitzt die Fähigkeit bzw. die Bereitschaft, sich in diese Richtung zu entwickeln, das Evangelium Jesu Christi in einer zeitgemäßen Form zu predigen, verständlich sowohl für – möglichst – alle Altersgruppen innerhalb der Gemeinde als auch für christusferne Menschen.

  • Er bringt die Fähigkeit zur Teamarbeit und die Bereitschaft mit, sich selbst zu reflektieren und persönlich weiter entwickeln zu wollen. Er hat Mut, Fehlentscheidungen einzugestehen und entsprechend zu kommunizieren.

  • Er sollte die Fähigkeit haben, Konflikte zu erkennen und im Sinne der Vision 2014 zu „händeln“ (das bedeutet u. a.: Offenheit, Dialogfähigkeit, Integrationsfähigkeit, Überzeugungsfähigkeit)

  • Ökumene versteht er nicht als kirchlichen PR-Gag, sondern sie ist für ihn eine persönliche Herzensangelegenheit (im Sinne von Johannes 17. Kapitel), ohne dabei das Profil der Kirche aufzugeben.

  • Die Fähigkeit, Dinge delegieren zu können, ohne die Übersicht dabei zu verlieren, erleichtert ihm seine Gemeindearbeit ungemein. Er sieht die Menschen in seiner Gemeinde nicht mit Argusaugen *, sondern mit „Agape-Augen“ **.

  • Die Interessen der Gemeinde vertritt er gegenüber seinen kirchlichen
    „Vorgesetzten“ sachlich und mit Nachdruck. Eine offene Kommunikation innerhalb und mit der Gemeinde stellt für ihn eine Selbstverständlichkeit dar.

  • Im Gegenzug darf er erwarten, dass seine Schwestern und Brüder Schwächen und Fehler in Liebe (Agape) ** tragen und am Bau der Gemeinde mitarbeiten.

Wenn er darüber hinaus Humor, Begeisterungsfähigkeit, Organisationstalent,
Freude am Lesen und zur Weiterbildung, etc. mitbringt, wäre dies nicht von Nachteil.

Falls das jemanden abschrecken sollte und/oder der geneigte Leser sich fragt:

„Wer bitteschön soll das erfüllen?“ – dem sei gesagt:

„Warum sollten wir uns gegenüber unserem bisherigen Gemeindeleiter verschlechtern wollen?“

 

* Argusaugen: ein weitläufig bekannter Begriff aus der griech. Mythologie: jmd. nicht aus den Augen lassen
** Agape (griech.): bedingungslose, einseitige, befreiende, auf andere zentrierte Liebe 

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