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B E R I C H T E
24.03.2008
Konfirmation in der neuapostolischen Gemeinde Pößneck

Mit einer Begegnung bei Kaffee und Kuchen auf Einladung unseres Konfirmanden Aaron begann am Sonntag, den 16.03.2008 um 14:30 Uhr für die Gemeinde Pößneck der Palmsonntag und damit auch die Konfirmation. Bischof Matthes leitete den Gottesdienst. Als Bibelwort lag Psalm 118, 24-25 „Dies ist der Tag, den der Herr macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. O Herr, hilf! O Herr, lass wohlgelingen“ zugrunde. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Chor der neuapostolischen Kirche Pößneck und dem Orchester umrahmt.

Viele Gemeindemitglieder und Gäste konnte Aaron in den Räumlichkeiten der Gemeinde begrüßen. Extra angeschafft wurden 4 Bistrotische – die auch zu anderen Veranstaltungen in der Gemeinde benötigt werden – nur einer wurde rechtzeitig angeliefert … doch die Wege des Herrn sind manchmal überraschend oder vielleicht kerzengerade: Die 3 „fehlenden“ Bistrotische wurden uns von unseren Schwestern und Brüdern der G26 – einer evangelisch freikirchlichen Gemeinde in Gera – kurzfristig, mit den besten Wünschen und Gottes Segen zur Konfirmation, zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle herzlichen Dank dafür!

Bischof Matthes stellte in seiner Predigt „den Tag, den der Herr macht“ in den Mittelpunkt -besonders für unseren Aaron. Es ist der Tag, den der Herr (auch) für ihn macht. Aber was bedeutet dies für ihn? Das Wort Konfirmation kommt von dem lateinischen Begriff „confirmare“ und bedeutet so viel wie „festmachen“. Somit bekräftigt und bejaht unser Konfirmand das (Tauf)Versprechen, das seine Eltern stellvertretend für ihn bei der Taufe abgelegt haben. Was das im Einzelnen für einen jungen Christen in seinem Leben bedeutet, machte Bezirksevangelist Wittich in seiner „Mit“-Predigt deutlich. In einer bewegenden Ansprache zur Konfirmationshandlung ließ Bischof Matthes dann die Gemeinde an seiner persönlichen Erfahrung mit Gottes Wort aus dem o.g. Psalm 118 teilhaben (hier insbesondere Vers 17) und unterstrich damit eindrucksvoll, WEM Aaron das Versprechen gibt, sein Leben „zu übergeben“ und „treu zu sein bis an das Ende“: nämlich Gott in seiner Dreieinigkeit „Vater, Sohn und Heiliger Geist“ und sonst keinem anderen! Er ermutigte Aaron sein Leben als Christ in Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit zu führen. Nach dem gegebenen öffentlichen Versprechen erhielt Aaron den Segen Gottes. Bischof Matthes wünschte ihm die Kraft, dieses Gelübde halten zu können, egal wohin es ihn einmal „verschlagen“ sollte. Die Anteilnahme der Gemeinde ließ erahnen: Viele wünschen sich, dass Aarons Wege mit Pößneck verbunden bleiben …

Gefeiert wurde dann natürlich auch, so wie es fast schon Tradition in Pößneck ist. Einen (kleinen) Wermutstropfen gab es: Aarons Konfi-lehrer fehlte. Ihm sei an dieser Stelle ein herzliches DANKESCHÖN gesagt für sein Engagement und seine Liebe für Aaron und die ganze Gemeinde.

Am späteren Abend waren dann noch alle Jugendlichen aus Pößneck, Ranis und Rockendorf zum „WAS-GAB-ES“-Buffet (Insiderbegriff für „Rester“-…) eingeladen. (mc,tr)

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