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06.08.2007 Mehr als 2500 erleben Festival des Glaubens Allianzkonferenz in Bad Blankenburg beendet – Viel Applaus für Elisabeth-Theaterstück. Die 112. Allianzkonferenz, das Festival des Glaubens, ging gestern Abend mit der Abschlussveranstaltung zu Ende. Zum Jahrestreffen der evangelikalen Bewegung kamen in diesem Jahr mehr als 2500 Besucher nach Bad Blankenburg. Das Thema lautete: „Herausgefordert“. In verschiedenen Veranstaltungen ging es diesmal um Texte aus dem Nehemiah-Buch. „Nehemiah, der hohe Hofbeamte des Königs Artaxeres, fühlte sich durch Gottes Berufung herausgefordert, nahm Gefahren auf sich und bewirkte Großes für sein Volk Israel", sagte Reinhard Holmer, seit vielen Jahren bereits der Cheforganisator des Treffens. „Uns ging es dabei um Antworten auf die Frage, wo wir herausgefordert sind, in unserer Zeit und mit unseren Möglichkeiten Dinge in unserem eigenen Leben, in unseren Familien und Gemeinden in dieser Welt zu verändern", betonte er. Neben Bibelarbeiten und Vorträgen waren während der fünf Tage auch Musik und Theater angesagt.
Und so nutzten Christen aller Altersgruppen aus Landeskirchen, Freikirchen und Gemeinschaften die zahlreiche Veranstaltungen, um Glaubensstärkung zu erhalten und einen Ort der Begegnung finden. Für jeden war etwas dabei: eine Mischung von Bibelstudium, Gebet, themenorientierten Seminaren, aktuellen Brennpunkten des öffentlichen Lebens, evangelistischen Abenden und geistlichen Konzerten.
„Wir kommen seit 19 Jahren regelmäßig hierher und sind schon seit Montag da, haben also noch zwei Tage Urlaub drangehängt", sagten Marcel und Frauke Kämpfe aus Scheibenberg (Kreis Annaberg-Buchholz). „Hier trifft man viele Bekannte. Wir haben unsere beiden kleinen Kinder mit dabei, und auch für sie wird immer etwas geboten", ließen sie wissen. Nadine Hubrig und ihr Freund kamen auch aus dem Erzgebirge, genauer: aus Schönheide. Die beiden schwärmten vom Konzert der Band „Waiting for Steve", das 550 Besucher zählte. „Die Musik war eine gute Mischung zwischen Balladen und härteren Stücken, und da ging echt die Post ab", meinte die 17-Jährige. Besonders toll fanden die Jugendlichen das abendliche Singen im Burggraben: „Da sind wir meistens über 100 Leute mit verschiedenen Instrumenten gewesen - einfach genial."
Stehenden Applaus von den 750 Gästen gab es für die Darsteller des Theaterstücks „Elisabeth von Thüringen" am Samstagnachmittag. Mirjana Angelina und Annika Hoffmann vom Gospel Art Studio aus München skizzierten zum Elisabethjahr die historischen Ereignisse um Elisabeth von Thüringen. Es sei beeindruckend, wie sich diese Frau über Normen und Standesdenken ihrer Zeit hinweggesetzt hat, so Angelina. „Wir haben über ein Jahr recherchiert, ich habe 14 Bücher über Elisabeth gelesen, war bei den Historikern auf der Wart- und Kreuzburg", führte sie aus.
„Das Interesse an der Ausstellung mit 59 Ständen von christlichen Werken und Einrichtungen in der Stadthalle war in diesem Jahr sehr groß", resümierte Geschäftsführer Matthias Gropp. Der Vortrag von Albrecht Kaul im Mehrzweckraum über China habe mit 180 Interessenten die Erwartungen übertroffen, so dass noch zusätzlich Stühle aufgestellt werden mussten.
Dass die schöne Zeit in Bad Blankenburg viel zu schnell zu Ende ging, meinten Maria, Tabea, Susann und Lydia aus Drenow bei Cottbus. Zwei der Mädels hatten mit ihren Schlafsäcken unter freien Himmel genächtigt, weil das Wetter Spitze war. Auch das war nicht in jedem Jahr so. (Quelle: Ostthüringer Zeitung, Lokalausgabe Saalfeld) |
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