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| Z U M N A C H D E N K E N |
12.09.2007
Jesus und USP – „Jesus find ich gut“ reicht nicht
Schon mal was von USP – nicht ESP oder ABS – gehört? Nein? Ist nicht schlimm, da es ein Begriff der Werbebranche ist – muss nicht jeder kennen. Als Alleinstellungsmerkmal, veritabler Kundenvorteil (engl. unique selling proposition, USP) oder Komparativer Konkurrenzvorteil wird im Marketing und in der Verkaufspsychologie das Leistungsmerkmal bezeichnet, mit dem sich ein Angebot deutlich vom Wettbewerb abhebt. D.h. die Firmenleitung muss sich fragen: Was ist das besondere an meinem Produkt auf dem Markt.
Was bedeutet das für uns Christen?
Auf dem Markt der Weltanschauungen müssen wir Christen uns die Frage stellen: „Was ist das Einzigartige an Jesus Christus?“ Mit „Jesus find ich gut!“ ist es nicht getan. Sicher, Bezirksapostel Klingler hat zum Jugendtag eindeutig gesagt: Wer bringt uns das Heil? Er sagte: Es ist in keinem anderen Heil, außer in Jesus Christus! Er hat das Opfer für mich und für dich gebracht! Christus ist der Erlöser und es gibt keinen anderen Weg. Es gibt viele Strömungen von Asien bis Europa, die von wahrem Christsein ablenken wollen. Und das ist der Punkt. Wir sollten wissen, was der christliche Glaube hat, was andere nicht haben. Ist es die Suche nach innerem Frieden? Im Buddhismus wird auch nach Frieden gesucht. Ist es eine schöne Gemeinschaft in den Kirchen? Da hat mancher Wanderverein Besseres zu bieten. Ist es die Moral? Viele Atheisten sind moralisch besser drauf als manche Christen. Könnte es die Heilung von Krankheiten sein? Das kann der Teufel auch.
Nur Jesus kann …
Was ist nun das Besondere am Christentum? Nur Jesus Christus kann Sünden vergeben und Menschen in den Himmel bringen! Das ist doch konkurrenzlos, oder? Das kann niemand überbieten. Das ist also das USP des christlichen Glaubens. Und darum muss es bei Mission und Evangelisation gehen. Dabei dürfen wir aber niemanden über den Tisch ziehen. Mission und Evangelisation ist einer der fünf urchristlichen Aufträge die Jesus der Gemeinde gegeben hat. „Geht zu allen Völkern und machte alle Menschen zu meinen Jüngern“ heißt, dass wir um die Menschen werben müssen. Sie sollen das Beste bekommen – nämlich Jesus Christus. Den entscheidenden Unterschied zu Religionen, beispielsweise Buddhismuss, Islam und Atheismus, müssen wir für uns klären und dann anderen Menschen erklären. Damit sie nicht zur Hölle gehen, sondern sich von Jesus für den Himmel retten lassen.
Nicht nur wir …
Es geht nicht darum, welcher Weg nach Rom führt, sondern es kommt darauf an, dass man ankommt. Bezirksapostel Klingler hat es klar gesagt: „Es ist in keinem anderen Heil, außer in Jesus Christus!“. Wenn wir andere Christen ausschließen, uns von ihnen abgrenzen, oder was weiß ich was, dann ist das ein sehr schlechtes Christsein. Hier und da hört man „Wir sollen uns anderen nicht anbiedern!“ Was für eine furchtbare unchristliche Ausdrucksweise. Es geht um Jesus Christus, also um´s ewige Leben und nicht um Äußerlichkeiten. Nach SEINEM Willen fragen, IHM nachfolgen, SEIN Wort hören, in SEIN Wesen hineinwachsen, SEINE Aufträge an SEINE Gemeinde erfüllen. Alles klar? (mc) |
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